• Freiheitsdrang

Hexenzauber Harz

30. Mai 2020

Der erste Trip mit unserem Volkswagen T5.2 ging in den Harz. Durch das verlängerte Wochenende konnten wir einige Tage unsere Zeit nutzen.


Samstag um 6:00 Uhr morgens ging es los. Nach einer staufreien Fahrt, ein paar witzigen Miseren, einer nicht so erfolgreichen Suche nach einem Mc Donalds und vielen Rastplätzen später, kamen wir gegen 10:00 Uhr in Goslar an. Das witzige daran: Tatsächlich verbrachten wir unseren ersten offiziellen Van-Trip jedoch im Hotel Kaiserworth, mit einer Ausgezeichneten Lage! Finn kennt sich ziemlich gut im Harz aus, während es für mich das erste Mal in diesem Teil Deutschlands gewesen ist.


Nachdem wir noch nicht im Hotel einchecken konnten, entführte Finn mich zu einem wunderschönen Wasserfall - was um ehrlich zu sein schon mein persönliches Highlight war! Nachdem wir von dem kurzen spontanen Wandertrip wieder kamen, durften wir endlich das Zimmer sehen. Es war passend zur Kaiserstadt stilvoll mittelalterlich eingerichtet.


Nachdem wir ein wenig die Stadt erkundeten, ein Eis genossen, haben wir zu Abend gegessen. Auf ein Gläschen, oder wohl eher eine Flasche Wein ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Anscheinend wird Finn durch mich noch ein Leidenschaftlicher Wein Trinker.





31 . Mai 2020

Am nächsten Morgen ging es endlich auf dem Wurmberg los zum wandern. Wir waren total gut in der Zeit, hochmotiviert, mega gutgelaunt... Doch natürlich vergas Finn seine Wanderschuhe in Cuxhaven. Unglaublich, dass es gerade Ihm passiert. Was nun? Es ist Pfingstsonntag, 9:00 Uhr morgens und Finn in Sneakers. Zum Glück fanden wir gegenüber vom Bavaria Alm Torfhaus einen Globetrotter Store, sodass sich Finn sein sechstes Paar Lola Renegade holen konnte. Das einzig positive daran war, dass dieses Paar Schuhe eine Leder-Voll-Version war. Nach dieser kurzen Schuhmission, die Finn gar nicht so witzig fand wie ich, kamen wir nun endlich mal an der Seilbahn in Braunlage an, um auf den Wurmberg zu fahren. Oben gab es erstmal zur Stärkung zwei Bier und danach ging es zu Fuß ab nach unten. Im guten Schritttempo kamen wir nach einer knappen Stunde auch schon unten an. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.


In Braunlage entdeckten wir einen Italiener direkt in der "Stadt". Dort gab es für mich eine Pizza und für Finn Spaghetti Cabonara. Dort planten wir auch schon direkt den nächsten und somit den letzten Tag. Ebenso kamen wir auf die spontane Idee noch ein wenig der Natur nahe zu sein. Wie im Bilderbuch ließen wir in Goslar, auf einem Hügel in der freien Natur, mit Blick auf die Stadt, den Abend entspannt ausklingen. Zum Abschluss tranken wir bei der Hoteleigenen Bar ein Glas Wein und führten wunderschöne Tiefgründige Gespräche.





01 . Juni 2020

Ausgeschlafen packten wir unsere Sachen, denn der Abreise Tag steht wortwörtlich vor der Tür. Doch nur weil wir auschecken, heißt es nicht, dass der Trip schon vorbei ist. Unser heutiges Ziel : Die Okertalsperre


Das Wetter war wirklich mehr als gut. Es ist unglaublich, dass so etwas mächtiges auf einem Berg entstehen kann. Finn erzählte mir über Leichenteile, die 2007 in der Okertalsperre gefunden wurden, weil ein Bordellbesitzer aus Hildesheim Geldschulden bei einem Metzger hatte. Eine ausführliche Dokumentation darüber findet Ihr hier


Jetzt mal wieder Butter bei die Fische: Spontan haben wir uns dazu entschlossen nun doch noch ne Runde wandern zu gehen. An der Hauptstraße grenzte ein kleiner Fluss mit einigen großen Steinen. Unser innerliches Kind konnte nicht Wiederstehen und schon kletterten wir als gebe es kein morgen. Nach dem ich das Glück hatte und ins Wasser gestampft bin, wurde ich natürlich von Finn ziemlich ausgelacht. Nur gut das es Karma gibt, denn kurz darauf kam er die Retourkutsche. Finn rutsche aus und flog ins Wasser. Ich glaube jeder kann sich nun jetzt vorstellen wie ich lachte. Da konnte ich nun wirklich meine Schadenfreude nicht verbergen. Trotz allem, war dieser Ort magisch und wir genießen es für einige Zeit dort zu sein.


Gegen 15:00 Uhr fuhren wir weiter, denn wir wollten noch unbedingt zur Recon Company in Salzgitter. Kaum waren wir jedoch angekommen, mussten wir Festellen, dass der Outdoor-Laden natürlich am Pfingstwochenden geschlossen hat. Typisch wir: Einfach mal machen ohne vorab vernünftig zu erkundigen, geschweige denn mal auf das Datum zu gucken!


Also ging es auf direkten Wege dann wieder zurück in unsere Heimat Cuxhaven. Nach 4 Stunden fahrt und einer kurzen Ortskontrollfahrt durch Cuxhaven waren wir wieder Zuhause.


Unser Fazit: Das war definitiv nicht das letzte Mal Harz und beim nächsten mal werden wir Offroad campen, denn da haben wir deutlich mehr Spaß dran!


Beste Grüße,

von Caroline und Finn




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